| April 1998 |
Der Rat der Umweltminister fordert die EU-Kommission auf, das europäische Chemikalienrecht zu prüfen. Sieben Monate später legt sie einen Bericht dazu vor. |
| Juni 1999 |
Der Umweltministerrat beauftragt die Kommission, Vorschläge für eine Reform des Chemikalienrechts zu erarbeiten, das die Kriterien Nachhaltigkeit, Vorsorgeprinzip und Binnenmarkt berücksichtigen soll. |
| Februar 2001 |
Die Kommission legt ihr Weißbuch „Strategie für eine zukünftige Chemikalienpolitik“ vor. |
| Juni 2001 |
Der Rat der Umweltminister setzt sich in seiner Stellungnahme für eine Verschärfung der Vorschläge im Weißbuch ein. |
| November 2001 |
Das EU-Parlament unterstützt in seiner Resolution weitgehend die Haltung des Ministerrates. |
| März 2002 |
Bundesregierung, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und VCI einigen sich auf eine gemeinsame Position zum Weißbuch. |
| Mai 2003 |
Beginn der auf acht Wochen angesetzten öffentlichen Konsultation des gemeinsamen Verordnungsentwurfes der Generaldirektionen Umwelt und Unternehmen im Internet. Es gehen rund 6.400 Stellungnahmen bei der Kommission ein. |
| August 2003 |
Bundesregierung, IG BCE und VCI legen eine gemeinsame Bewertung zum Verordnungsentwurf vor. |
| September 2003 |
In einem gemeinsamen Brief an Kommissionspräsident Prodi mahnen Blair, Chirac und Schröder eine sorgfältige Analyse der wirtschaftlichen Folgen an. |
| Mitte Oktober 2003 |
Der Europäische Rat überträgt die Federführung für die weitere Behandlung des Gesetzesvorhabens dem Rat für Wettbewerbsfähigkeit. |
| 29. Oktober 2003 |
Die Kommission verabschiedet ihren Verordnungsvorschlag. Kernstück der geplanten Gesetzgebung ist das so genannte REACH-Verfahren: Registrierung, Evaluierung (Bewertung) und Autorisierung (Zulassung) von chemischen Stoffen. |
| November 2003 |
Übermittlung des Verordnungsvorschlages an das Europäische Parlament und den Rat der Europäischen Union; Beginn der ersten Lesung. |
| seit Januar 2004 |
Verhandlungen in der ad hoc Ratsarbeitsgruppe REACH. |
| Februar 2004 |
Federführung im Europäischen Parlament wird dem Umweltausschuss übertragen (Verfahren der verstärkten Zusammenarbeit mit dem Industrieausschuss und dem Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz). |
| Juni 2004 |
Der Bundesrat verabschiedet seine Stellungnahme. |
| November 2004 |
Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages. |
| Januar 2005 |
Gemeinsame öffentliche Anhörung der Ausschüsse Umwelt, Industrie und Binnenmarkt und Verbraucherschutz im europäischen Parlament. |
| Februar 2005 |
Industrie veröffentlicht Vorschlag für ein besseres REACH. |
| Juli-Oktober 2005 |
Abstimmung in den am REACH-Verfahren beteiligten Ausschüssen im Europäischen Parlament |
| November 2005 |
Abstimmung im Europäischen Parlament. |
| Dezember 2005 |
Politische Einigung im Rat der Europäischen Union. |
| 27. Juni 2006 |
Verabschiedung des Gemeinsamen Standpunktes des Rates der Europäischen Union. |
| 10. Oktober 2006 |
Bericht des Umweltausschusses zur zweiten Lesung der REACH-Verordnung im Europäischen Parlament. |
| 30. November 2006 |
Einigung im Trilog in Vorbereitung der 2. Lesung im Europäischen Parlament. |
| 13. Dezember 2006 |
Beschlussfassung in zweiter Lesung im Europäischen Parlament. |
| 18. Dezember 2006 |
Beschlussfassung in zweiter Lesung im Rat. |
| 30. Dezember 2006 |
Veröffentlichung der REACH-Verordnung 1907/2006/EG im Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 396. |
| 29. Mai 2007 |
Veröffentlichung einer Berichtigung der REACH-Verordnung 1907/2006/EG im Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 136. |
| 1. Juni 2007 |
Die REACH-Verordnung tritt in weiten Teilen in Kraft. |