Startseite BDI-Helpdesk
Hier finden Sie umfassende Informationen zum Hintergrund und zur Implementierung von REACH (Registrierung, Evaluierung, Beschränkung und Zulassung von Stoffen) und zum GHS (Globally Harmonized System zur Einstufung und Kennzeichnung).

REACH ist das größte umweltpolitische Gesetzesvorhaben, das die EU in den letzten 20 Jahren auf den Weg gebracht hat. Die REACH-Verordnung wurde im Dezember 2006 verabschiedet und am 30.12.2006 im Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 396 als Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 veröffentlicht. Am 29.5.2007 wurde im Amtsblatt der Europäischen Union L 136 eine korrigierte Fassung der REACH-Verordnung veröffentlicht, in der bisher festgestellte inhaltliche und Übersetzungsfehler bereinigt wurden.

Die erste Registrierfrist am 30. November 2010 war eine wichtige Etappe der REACH-Verordnung. Nunmehr sollte aber bereits die nächste Registrierfrist vorbereitet werden, die Ende Mai 2013 abläuft. Dies ist angesichts der anstehenden Aufgaben nicht sehr viel Zeit. Alle Unternehmen, die eine Registrierung ihrer Stoffe für die 2. Registrierfrist beabsichtigen, sollten umgehend mit den Vorbereitungen beginnen.
 Aktuelle Meldungen

1. Juni 2011: Beginn der Notifizierungspflicht nach Art. 7 (2), REACH-Verordnung

Hersteller/Importeure von Erzeugnissen sind ab dem 1. Juni 2011 verpflichtet, die ECHA über Stoffe der Kandidatenliste in ihren Erzeugnissen zu unterrichten, falls ein Stoff in einer Konzentration von mehr als 0,1 Massenprozent vorhanden ist und dessen Menge insgesamt mehr als 1 t/a pro Hersteller/Importeur beträgt.


24. Mai 2011: Der “ESCom Standard” ist jetzt auf der Cefic-Website verfügbar

Der “ESCom Standard” in der Version 1.1 (ESCom: Exposure Scenario Communication) ist jetzt zusammen mit einem Nutzer-Leitfaden und Standardsätzen für Expositionsszenarien auf der Cefic-Website verfügbar. ESComXML 1.1 ist ein XML-Austauschformat für die Übertragung von Expositions­szenarien zwischen IT-Systemen. Die Erstellung des Standards erfolgte unter Federführung der DUCC-Gruppe (Downstream Users of Chemicals Co-ordination Group) mit breiter europäischer Industriebeteiligung und unter Einbindung von Softwareanbietern. Der Download ist kostenfrei und erfordert eine Nutzer-Registrierung/Annahme einer Lizenzvereinbarung. Außerdem sind 800 generische Standardsätze für Expositionsszenarien verfügbar, die auf der Basis der EuPhrac-Methodik erstellt wurden und zusammen mit sektor-spezifischen Phrasen zur Erstellung und Weiterverarbeitung von Expositionsszenarien genutzt werden können.


2. Dezember 2010: Europäischer Standardsatzkatalog EuPhraC mit neuer Online-Suchfunktion

Unter den Adressen http://content.euphrac.eu/Default.aspx?Language=en und http://content.euphrac.eu/Default.aspx?Language=de können seit heute Standardsätze über eine nutzerfreundliche Oberfläche online in Deutsch und Englisch recherchiert werden. EuPhraC wurde damit um einen weiteren wesentlichen Schritt fortentwickelt, da hiermit nun auch die Online-Eingabe neuer Phrasenvorschläge möglich ist.

 BDI-REACH-Workshops

Unterlagen zu den vergangenen BDI-REACH-Workshops finden Sie hier.

 

© 2009 BDI - Bundesverband der Deutschen Industrie - Impressum

Kontakt
BDI-Links